Christoph Albrecht

Christoph Albrecht

Funktion / Engagement in der Kirche / Land, Bistum…

 

Jesuiten-Flüchtlingsdienst Schweiz und kath. Seelsorge der Fahrenden in der Schweiz, Dr. theol., Zürich

 

Empfehlungsschreiben

 

Im Noviziat der Jesuiten und während der theologischen und pastoralen Ausbildung habe ich gelernt: Jede Berufung soll geprüft und in der geistlichen Unterscheidung bestätigt werden. Dabei kann sie nicht dem subjektiven Empfinden des/der Einzelnen allein überlassen werden. Ebenso wenig sollen bestimmte Gruppen a priori von der Berufung zum Priesteramt ausgeschlossen werden. Jede Berufung ist es wert, sorgfältig geprüft zu werden, auch die von Frauen. Grundsätzlich unterstütze ich alle Frauen, die sich bereit erklären, ihre Berufung zum Priesterinnenamt zu klären. Konkret markiere ich aus der hier angezeigten Liste diejenigen, die ich persönlich kenne.
Als Ordensmann erfahre ich das Priesteramt und seine Rolle als fundamental gemeinschaftsstiftend. Als Jesuit und Priester fühle ich mich besonders in den Dienst an der von Gott gewollten Gemeinschaft gestellt und zur nachhaltigen Aufmerksamkeit für ihr geistliches Wachstum wie auch für die an den Rand Gedrängten gerufen und bevollmächtigt.
Im Dienst an der Gemeinschaft wachse ich auch dank des theologischen und persönlichen Austauschs mit zahlreichen Kolleginnen und Kollegen in der pastoralen Arbeit. So sehe und erfahre ich manch wertvollen unersetzlichen Beitrag von Seelsorgerinnen und kann nur ahnen, wie Gott durch sie wirken könnte, wenn die Kirche ihre Berufung zum Priesterinnenamt erkennen und sie in dieser Sendung bevollmächtigen würde. Dass dieses Potential apostolischen Wirkens als Geschenk Gottes an die Menschheit und an die Kirche möglichst bald endlich erkannt und aufgenommen wird, ist und bleibt meine Hoffnung.